Das Wochenende der 40. Kalenderwoche brachte aufgrund des Feiertags am 3. Oktober eine Pause im regulären Meisterschaftsbetrieb mit sich.
Die U13 des TuS Zülpich nutzte diese Gelegenheit und folgte der Einladung von SW Stotzheim zum D-Jugend-Turnier, um kein spielfreies Wochenende zu haben.
Gespielt wurde zunächst in zwei Gruppen.
Die Gruppenphase verlief für die Jungs aus Zülpich nahezu perfekt. Mit vier Siegen aus vier Spielen, starken 12 Punkten und einem Torverhältnis von 8:1 sicherte sich die Mannschaft souverän den Gruppensieg. Dabei ließ man die Teams von Erft 01, Kall/Keldenich/Scheven, SV Frauenberg und WB Urfeld hinter sich.
Eine überragende Gruppenphase: ungeschlagen, konzentriert und über weite Strecken klar spielbestimmend.
In der anschließenden K.-o.-Phase war von dieser Dominanz allerdings leider nur noch wenig zu sehen. Fokus, Einsatzbereitschaft und Wille waren nicht mehr auf dem Niveau der Gruppenphase.
Im Viertelfinale trafen die Zülpicher auf SW Stotzheim. Nach einem ausgeglichenen Spiel musste die Entscheidung im Neunmeterschießen fallen. Hier hatte der TuS das glücklichere Ende für sich und zog in die nächste Runde ein.
Im Halbfinale wartete erneut Erft 01 – jene Mannschaft, die man in der Gruppenphase noch souverän mit 2:0 bezwingen konnte. Doch diesmal zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Zülpicher fanden nur schwer ins Spiel, konnten kaum Druck auf den Gegner ausüben und mussten viel hinterherlaufen. Am Ende ging das Halbfinale mit 1:2 verloren.
Auch im anschließenden Spiel um Platz 3 fehlten die letzten Kräfte und die nötige Entschlossenheit, um noch einmal entscheidend dagegenzuhalten. Nach einem langen und intensiven Turniertag musste sich die U13 des TuS Zülpich letztlich mit dem 4. Platz begnügen.
Trotz des etwas enttäuschenden Endes bleibt vor allem die beeindruckende Leistung aus der Gruppenphase in Erinnerung. Vier Spiele, vier Siege und ein Torverhältnis von 8:1 zeigen deutlich, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.
Am Ende hinterließ der außergewöhnlich lange Turniertag von sechs Stunden mit zahlreichen zeitlichen Verzögerungen und den damit verbundenen Wartezeiten offenbar deutliche Spuren. Konzentration und Kräfte ließen in den entscheidenden Spielen nach.
Unterm Strich bleibt ein Turniertag mit vielen starken Momenten, einer grandiosen Gruppenphase und der Erkenntnis, dass die Mannschaft auch gegen starke Gegner ganz oben mitspielen kann.
