Die Ausgangslage vor der Partie gegen den SV Weiden war klar: Nach zwei Niederlagen gegen Weiden in der vergangenen Saison gab es einiges wiedergutzumachen. Zudem wollte die Mannschaft nach dem unnötigen Unentschieden in der vergangenen Woche gegen den SV Merken die passende Reaktion zeigen.
Auch in dieser Woche konnte das Trainerteam um Robin Metternich auf einen sehr gut besetzten Kader zurückgreifen und somit aus dem Vollen schöpfen. Einziger Wermutstropfen war die weiterhin urlaubsbedingt verhinderte Anna-Lena Lohmann, sodass erneut Julia Poth das Tor hüten musste.
In den ersten 45 Minuten entwickelte sich wie erwartet ein sehr körperbetontes und umkämpftes Spiel, das sich größtenteils im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften erspielten sich ihre Möglichkeiten, waren vor dem Tor jedoch nicht zwingend genug und ließen die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Als bereits vieles auf ein torloses Unentschieden zur Halbzeit hindeutete, brachte Celine Hilgers mit dem Halbzeitpfiff einen Standard scharf vor das Tor. Im Nachsetzen war Julia Kurth zur Stelle und verwandelte zur Freude und Erleichterung der gesamten Mannschaft zur 1:0-Führung.
Die Marschrichtung für die zweiten 45 Minuten war damit klar: Noch mehr Druck auf die letzte Linie der Weidenerinnen ausüben und möglichst direkt nachlegen. Und genau dieses Bild zeigte sich nach dem Wiederanpfiff. Bereits mit der ersten Aktion kombinierte sich die Mannschaft gut vor das gegnerische Tor und holte eine Ecke heraus. Diese wurde erneut scharf vor das Tor gebracht, wo Julia Scaramozza goldrichtig stand und den Ball unbedrängt zum 2:0 einköpfen konnte.
Danach beruhigte sich das Spiel zunächst etwas. Auf beiden Seiten passierte offensiv nicht mehr allzu viel und die zahlreichen Wechsel sorgten dafür, dass der Spielfluss ein wenig verloren ging. In der 62. Minute folgte dann allerdings der nächste starke Moment: Christina Fischer hebelte mit einem öffnenden Ball die Abwehrreihe von Weiden aus und setzte damit Celine Hilgers in Szene. Diese blieb vor dem Tor eiskalt und schloss präzise ins lange Eck ab – 3:0 und damit die Vorentscheidung.
In der Schlussphase gab es noch ein, zwei gute Möglichkeiten, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Am Ende blieb es jedoch beim verdienten 3:0. Besonders zufrieden zeigte sich die Mannschaft mit der Reaktion auf die vergangene Woche und der konzentrierten Leistung über 90 Minuten. Vor allem die Tatsache, hinten die Null gehalten zu haben, war ein weiterer positiver Aspekt.
Am kommenden Wochenende ist dann der SSV Berzdorf zu Gast an der Blayer Straße. Mit einer ähnlich starken Leistung soll wieder eine Schippe draufgelegt und der Platz im oberen Tabellendrittel weiter gefestigt werden. Anpfiff der Partie ist um 12:00 Uhr in Zülpich.
Der TuS Chlodwig Zülpich hat erfolgreich am diesjährigen DFB-Punktespiel teilgenommen und den Damen-Hauptpreis gewonnen.
Über den Zeitraum des letzten Jahres konnte man durch das Umsetzen vorgegebener Maßnahmen, den eigenen Verein nicht nur weiter voranbringen, sondern gleichzeitig auch ein digitales Punktekonto befüllen. Insgesamt nahmen 10.268 Vereine an dieser Aktion des Deutschen Fußball-Bundes teil, bei der es viele attraktive Preise zu gewinnen gab.
Da die TuS-Verantwortlichen sehr fleißig waren, schaffte man es bis ins ‚Platin-Level‘ und nahm somit an der Verlosung der Hauptpreise teil. In dieser gewann man dann tatsächlich ein Kurztrainingslager am DFB-Campus in Frankfurt am Main.
Vom 30.10 bis zum 01.11 wird unsere Damen-Mannschaft nun in den einmaligen Genuss kommen, unter den wohl professionellsten Bedingungen überhaupt ein Trainingslager abhalten zu können. Das Team - und eine kleine Vorstands-Delegation - werden sogar mit dem DFB-Bus in Zülpich abgeholt. Wir wünschen viel Spaß bei diesem unvergesslichen Erlebnis!

Gut vorbereitet und hochmotiviert gingen unsere Mädels in die Partie gegen Merken mit einem klaren Ziel vor Augen: Die ersten drei Punkte der neuen Landesliga Saison sollten her.
Die Anfangsphase war zunächst vom gegenseitigen Abtasten geprägt. Unsere Mannschaft fand jedoch schnell ins Spiel und konnte bereits früh jubeln. Christina Fischer brachte uns mit einem gut herausgespielten Treffer verdient in Führung. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Durch Unstimmigkeiten im Spielaufbau ermöglichten wir Merken allerdings in der 24. Minute den Ausgleich. Mit diesem Ergebnis ging es schließlich in die Halbzeitpause.
In der Halbzeitansprache wurden klare Worte gefunden. Zudem reagierte das Trainerteam mit einem Wechsel, um mehr Schnelligkeit und Dynamik in die Partie zu bringen. Die Ansprache zeigte direkt Wirkung: Mit dem Wiederanpfiff gelang uns die erneute Führung. Neuzugang Matthäa Dorin vollendete einen Angriff und stellte das Ergebnis auf 2:1. Doch auch Merken gab nicht auf und kam nur zehn Minuten später erneut zum Ausgleich. Wieder waren es Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft, die den Gegner zurück ins Spiel brachten. Zunehmend machte sich auch das Wetter bemerkbar. Die Bedingungen wurden immer schlechter und damit leider auch die Qualität des Spiels. Trotzdem gelang es unseren Mädels in der 60. Minute sich noch einmal sehenswert durch die Abwehrreihen von Merken zu kombinieren. Am Ende musste Celine Hilgers den Ball nur noch einschieben und brachte uns erneut mit 3:2 in Führung. Nun wollten unsere Mädels das Spiel unbedingt nach Hause bringen und den Deckel draufmachen. Doch eine alte Fußballweisheit sollte sich leider bewahrheiten: Wer seine Chancen vorne nicht nutzt, bekommt sie hinten eingeschenkt. Mit der letzten Aktion des Spiels hebelte Merken unsere komplette Mannschaft mit einem Freistoß von der Mittellinie aus und erzielte tatsächlich noch den erneuten Ausgleich zum 3:3.
Die Enttäuschung war nach dem Abpfiff natürlich groß. Sichtlich geknickt und unzufrieden mit der eigenen Leistung müssen wir nun jedoch schnell die Köpfe freibekommen und uns wieder auf unsere eigenen Stärken besinnen. Die Saison ist noch lang und die ersten drei Punkte werden kommen. Die nächste Chance darauf gibt es bereits am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr in Köln. Dann wartet mit dem SV Weiden ein sehr unangenehmer Gegner auf unsere Mädels. Dafür heißt es: Kopf hoch, weiterarbeiten und gemeinsam die nächsten drei Punkte angreifen