Drei Spielfeste, drei Samstage voller Fußball – Zeit, einmal kurz innezuhalten. Und ehrlich: Wer sieht, was diese Kids in den ersten Wochen der Saison auf den Platz bringen, der bekommt einfach Lust auf mehr.
Fangen wir mit dem an, was uns am meisten stolz macht: An jedem Wochenende konnten wir bisher vier, meistens jedoch sogar fünf Teams stellen. F-ü-n-f Teams aus einem Jahrgang! Wer z. B. beim Training schon mal gesehen hat, wie da eine ganze Armada in Rot und Weiß rumwuselt, weiß, was für ein Bild das ist. Und was ebenfalls voll aufgeht, ist unser Ansatz, in zwei Pools zu spielen. So bekommt jedes Kind Spiele auf seinem Niveau, in denen es sich beweisen und über sich hinauswachsen kann.
Unser Grundgedanke ist dabei ganz einfach: Wir bilden Mannschaften, die untereinander auf Augenhöhe kicken. Klar glänzen dadurch die stärkeren Teams, während die schwächeren schwerere Tage haben. Aber wisst ihr was? Auch unsere vermeintlich schwächeren Teams haben längst gepunktet, jede Menge Tore geschossen und sogar Spiele gewonnen. Und wie stolz diese Kinder nach so einem Sieg vom Platz gehen, das muss man einfach gesehen haben. Genau darum geht es in diesem Alter: Spielpraxis, Erlebnisse, Fußball spielen.
Nach drei Spielfesten haben sich drei Leistungsstufen herauskristallisiert. Unsere Top-Kids halten nicht nur gegen bessere 2018er-Teams mit, sie schlagen die ein Jahr älteren Gegner auch – teilweise deutlich. Gegen die 2018er aus Billig, Kommern, FiSa, Weilerswist und Mechernich stehen bereits Siege auf unserem Konto. Dahinter stecken Wille, Zusammenhalt, verdammt viel Spielfreude und jede Menge Talent – und vielleicht, ganz vielleicht, auch ein bisschen gutes Training.
Unsere zweite Garde feiert ihre ganz eigenen Erfolge: Gegen 2019er-Teams räumt sie durchweg ab und hält auch gegen nicht ganz so starke 2018er ordentlich mit. Gegen bessere 2018er oder sehr starke 2019er ist es allerdings noch schwer. Hier heißt es: Verantwortung übernehmen, den Ball fordern, mutig sein. Das muss man in diesem Alter erst lernen – und wir sind sicher, dass sie es lernen werden.
Und dann sind da noch unsere Jungs und Mädels, die noch ein paar Schritte vor sich haben. Ja, sie erleben auch mal ein schwieriges Spielfest – und ja, auch für uns Trainer ist das nicht immer einfach. Aber als reiner Jungjahrgang gehen sie oft gegen 2018er-Teams ins Rennen, mit einem Jahr weniger Erfahrung, Körpergröße und Wucht. Das wird sich nächstes Jahr ganz anders anfühlen. Und trotzdem finden sich schon jetzt Gegner, gegen die sie auf Augenhöhe spielen – und genau dort sieht man, wie viel Herz in diesen Kindern steckt.
Alles in allem sind wir sehr zufrieden. Wir sehen Kinder, die Fußball lieben, die füreinander kämpfen und die von Spielfest zu Spielfest besser werden. Fünf Teams, drei Leistungsstufen, eine Mannschaft. Und wir fangen gerade erst an!
